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3 FÜR 1
JP und Antoine revolutionierten Slalom Surfen durch die Einführung Ihres komplett neuen Konzeptes von 2 Slalom Board Linien mit 3 Boards pro Linie.

Antoine dominierte 2009 mit seinen, von Werner Gnigler geshapten, JP Slalom V Board Generation die Slalom Disziplin wie nie zuvor.
Er gewann 6 von 7 PWA Slalom Events. Nach nur fünf Events war ihm bereits der Slalom Weltmeister Titel für 2009 sicher. Antoine gewann diese Events in einem sehr unterschiedlichen Windeinsatzbereich: vom absoluten Hammerwind in Pozo auf Gran Canaria bis hin zu sehr schwachem und böigen Wind in Korea.

Micah Buzianis, der die Slalom V Generation zusammen mit Werner entwickelte, erreichte in der Gesamtwertung Platz 4, und das, obwohl er den ersten Event des Jahres in Österreich wegen einem gebrochenen Bein verpasste.

2009 startete die PWA im Slalom mit dem neuen 63er Format.
63 bedeutet, dass die Fahrer bei dem ersten Event des Jahres 3 Boards (sowie 6 Segel) registrieren müssen und sie nur diese 3 Boards auf der gesamten Tour benutzen dürfen.
Werner begann schon im März 2009, mit Micah Buzianis, Robby Swift, Enes Yýlmazer (2008 und 2009 Jugend Weltmeister) und Antoine an der Slalom VI Generation zu arbeiten.
Schon sehr früh war klar, dass die zwei größeren Männer (Antoine 186cm, 100kg und Micah 188cm, 99kg) komplett andere Boards benötigen, als die zwei kleineren Surfer (Robby 176cm, 84kg und Enes 181cm, 80kg).

Diese Erkenntnis öffnete der kompletten JP Mannschaft die Augen. Dadurch wurde klar dass es einfach und möglich ist, 3 perfekte Board Größen für jeden Fahrer zu bauen, und das mit einer Boardrange von nur 6 Boards. Von nun an wird es für nationale Fahrer, sowie für Leute, die einfach gerne mit einer Slalom Ausrüstung fahren deutlich einfacher, das perfekte JP Board auszusuchen, weil Sie sich nur noch zwischen 3 Boards entscheiden müssen.

Während andere Marken bis zu 9 Slalom-Board Größen anbieten, und manche sogar mit zwei verschiedenen Techniken (wie weiß man welches das Richtige für einen selbst ist?) bietet JP nun nur noch 3 Board Größen pro Fahrer Größe an.
Alles was man lediglich wissen muss, ist die eigene Körpergröße und welche Segel Größe man verwendet.
SHAPE
Bei den kleineren Größen ist das Hauptkriterium Kontrolle, um richtig schnell zu sein. Das ist der Grund, warum wir das Unterwasserschiff vorne mit einer doppelten konkaven Wölbung und einem flachen V am Heck kombiniert haben. Dadurch erreichst du mehr Kontrolle und es ermöglicht Höchstgeschwindigkeiten, selbst wenn du total überpowert bist.
Die größeren Größen haben durchgehend ein konstantes flaches V im Unterwasserschiff. Das bewirkt einen guten Auftrieb und ein direktes Gefühl, dass dich auch bei sehr leichtem Wind ins gleiten bringt – selbst in Mitten des Regatta Feldes.
OUTLINE
Bei der Outline gab es größere Veränderungen. Wir haben die Kurve zwischen den Fußschlaufen begradigt, und das Heck breiter gemacht. Dadurch gleiten die Boards stabiler (mehr Kontrolle) und ermöglichen dem Fahrer eine parallelere, komfortablere Haltung auf dem Board, was es ermöglicht, schneller zu werden.
CUT-OUT
Die bessere Kontrolle und Stabilität der Boards erlaubte uns, größere CUT-OUTs am Heck zu machen, was dem Board zu einem besseren Wasserabriss und folglich einer höheren Endgeschwindigkeit verhilft.
RAIL SHAPE
Die Form der Kanten wurde besonders sorgfältig getuned. Sicherer Stand ist ein Schlüsselfaktor – besonders auf langen Hochgeschwindigkeits Schlägen.
Normale Slalom Board Kanten bieten eine Rundung, die gut zur Wölbung des Fußes passt, aber dann in ein flaches Deck ausläuft: Das erschwert es, Druck auf das Board auszuüben aber gleichzeitig in den Fußschlaufen zu bleiben. Viele Fahrer beschweren sich oft darüber, dass sie sehr oft ihre Zehen anheben müssen um in den Schlaufen zu bleiben, was sehr anstrengend für die Beine werden kann.

Deswegen haben wir unser neuartiges RACE DECK entwickelt.

Das RACE DECK bietet eine erhöhte Fläche unterhalb des Vorderfußes und der Zehen, was bei Höchstgeschwindigkeiten einen ungewohnten Komfort und mehr Kontrolle bietet. Mit Leichtigkeit bleibt man mit dem Board verbunden, egal wie stark der Wind ist.
Man hat nie das Gefühl aus den Schlaufen zu rutschen oder die Zehen nach oben biegen zu müssen, um in den Fußschlaufen zu bleiben.
Der erhöhte Bereich ist Teil des Boards und nicht nur ein Footpad, weil es bei dicken Footpads passieren kann, dass man schwer aus den Fußschlaufen wieder rauskommt, wenn durch den Druck der Fuß tief in die Schlaufe gerutscht ist.
Man muss dieses neue RACE DECK ausprobieren um dessen Vorteile glauben zu können. Antoine und der Rest des Teams wünschen sich nie wieder ein Slalom Board ohne RACE DECK.
Die Generation VI kommt wieder (wie die Generation V) mit vollen Rails, die es einem einfacher machen, auf der Fläche innerhalb der Markierungen zu stehen und für durchgeglittene Halsen großartig sind. Gerade in der Mitte und im vorderen Bereich des Boards ist es wichtig, da ein Sinken des Boards in der Halse vermieden wird. Diese Kanten sind eines von Antoines Geheimnissen aus seinen Rennläufen in 2009 -abgesehen von seinem außergewöhnlichen Talent- aber es war offensichtlich, dass er viele Rennen durch das Überholen seiner Gegner an der Boje gewinnt. Manchmal überholte er 3 – 4 Leute an einer Halsen Boje, wobei er kaum an Geschwindigkeit verlor und sofort wieder auf Höchstgeschwindigkeit beschleunigte, während die anderen kämpfen mussten, um im Gleiten zu bleiben.
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